01.09.2021

Programm „Aufholen nach Corona“ nimmt konkrete Züge an

Programm „Aufholen nach Corona“ nimmt konkrete Züge an
„In den letzten Tagen haben Mentoren der katholischen Grundschulen an den Schulungen des Hamburger Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung teilgenommen, um Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen zu unterstützen. In den kommenden Tagen werden 23 kleine Lerngruppen von bis zu 4 bis 5 Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen gebildet und durch Mentoren, z.B. Honorarkräfte oder Lehramtsstudierende, individuell betreut. Fachliches Lernen, insbesondere mit Blick auf mathematische, Lese- und Schreibkompetenzen, aber auch Lernmotivation und selbstgesteuertes Lernen sollen auf diese Weise besonders unterstützt werden. Unser Programm verfügt zunächst einmal über eine Laufzeit von einem Schuljahr. Mit dem Halbjahreswechsel werden wir die Maßnahme gemeinsam mit den Schulen auswerten und dann über eine mögliche Fortsetzung im Schuljahr 2022/23 entscheiden.

Auch für weitere Jahrgänge werden in den nächsten Wochen spezielle Programme starten. An der Sophie-Barat-Schule hat zum Beispiel ein Mentorenprogramm begonnen, bei dem Oberstufenschülerinnen und -schüler Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse beim Aufholen von Corona unterstützen. Der Schulträger unterstützt solche Maßnahmen der Schulen. Gemeinsam mit den Schulleitungen überlegen wir, welche weiteren Akzente in diesem Schuljahr gesetzt werden sollen. Und wir stehen im Austausch mit dem Hamburger Landesinstitut und der Behörde für Schule und Berufsbildung, um an deren Überlegungen, Konzepten und Ressourcen zu partizipieren.

Insgesamt ist es uns wichtig, dass von zwei Seiten gearbeitet wird: Einerseits erarbeitet der Schulträger Konzepte und stellt Ressourcen zur Verfügung, organisiert Zugänge zu den Angeboten des Hamburger Landesinstituts, der Behörde für Schule und Berufsbildung und anderer Institutionen. Andererseits machen sich die Schulen mit ihren Schulleitungen, Abteilungsleitungen, Förderkoordinatoren und anderen auf, um schulspezifische Konzepte zu entwickeln, die der Schulträger dann gegebenenfalls mit Ressourcen in der Umsetzung unterstützt. Nur so wird es gelingen, zügig und dynamisch mit der Entwicklung und Anwendung geeigneter Konzepte zum „Aufholen nach Corona“ voranzukommen.“

Dr. Christopher Haep
Leiter Abteilung Schule und Hochschule

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