02.11.2017

Katholische Schule Harburg im Dialogprozess

Katholische Schule Harburg im DialogprozessWo wollen wir hin? Auf welchen Traditionen bauen wir auf? Und welche Handlungsfelder gilt es zu stärken? Mit diesen Fragestellungen beschäftigen sich derzeit 50 Lehrerinnen und Lehrer der katholischen Grund- und Stadtteilschule im Herzen Harburgs.

Vor einem Jahr startete Schulleiter Michael Stüper und sein Leitungsteam mit Hilfe eines Unternehmensberaters einen umfassenden Dialog- und Erneuerungsprozess, an dessen Ende das „Zukunftsbild Katholische Schule Harburg 2022“ stehen soll. „Wir haben uns gemeinsam auf den Weg gemacht, weil wir Schule noch besser machen wollen. Weil wir das Gefühl haben, es muss sich etwas tun“, erklärte Stüper zu Beginn einer Dialogveranstaltung mit mehr als 80 Gästen in d+er Heribert-Brodmann-Halle. An acht sogenannten „Resonanz-Inseln“ konnten sich Pädagogen, Eltern- und Schülervertreter über die Ideen und Entwicklungspotentiale in den Bereichen Ganztag, Unterrichtsentwicklung, Orte kirchlichen Lebens, Inklusion, Lehrergesundheit, Räume gestalten, Verzahnung nach außen und Schulentwicklung informieren – und eigene Vorstellungen einbringen. „Bei dieser Veranstaltung steht der Austausch im Vordergrund, das wechselseitige Geben“, verdeutlichte Stüper das Konzept. Die große Resonanz sei ein deutliches und ermutigendes Zeichen für den gemeinsamen Willen zur pädagogischen, religiösen und sozialen Weiterentwicklung.

„Es geht letztlich um viele Schätze, die es noch zu heben gilt“, ergänzte Lehrerin Juliane Eisele mit Blick auf externe Kooperationen, das Elternengagement und die verstärkte Einbindung von Lehrer- und Schülerinitiativen in den Schulalltag. „Doch reicher werden wir nur, wenn wir wissen, wo diese Schätze liegen. Deswegen entwickeln wir Schatzkarten“, so Eisele. In engagiert geführten Diskussionen an den einzelnen Infoständen brachten nicht nur die älteren Gäste, sondern auch die Schülervertreter ihre „Bausteine“ für diese Schatzkarten couragiert mit ein. „Der Mut steht am Anfang jeden Handelns“, erklärte Schulleiter Stüper abschließend mit Blick auf die bevorstehende Weiterentwicklung der eingebrachten Ideen und Anregungen. Und an Mut hat es in Harburg wahrlich nicht gefehlt.

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