10.03.2020

Infos zum aktuellen Stand COVID-19 in Hamburg

Infos zum aktuellen Stand COVID-19 in Hamburg

CORONAVIRUS: Aktuelle Informationen und Anweisungen

An dieser Stelle informieren wir Sie mit regelmäßigen Updates über aktuelle Hinweise, Anweisungen, Hotlines und verlinken auf wichtige Websites.

(Update 02.04.2020)

Pressestelle des Senats:
Schulsenator Ties Rabe präzisiert Regelungen zum Sportabitur 2020 – Anregungen von Schülern und Schulen werden aufgenommen

Schulsenator Ties Rabe hat heute zusammen mit den Fachleuten der Schulbehörde entschieden, dass alle Abiturprüfungen im Fach Sport stattfinden sollen: „Wir möchten, dass keine Schülerin und kein Schüler durch die besondere Situation Nachteile hat. Deshalb haben wir den vielen Anregungen der Schülerinnen und Schüler und der Schulen entsprochen und die Regelungen für das Sportabitur nochmal überarbeitet. Die Entscheidung ist klar: Alle Abiturprüfungen im Fach Sport finden statt. Keine Schülerin und kein Schüler muss aufgrund der Coronakrise ein anderes Abiturfach wählen. Das bedeutet im Einzelnen: Die mündlichen Teile der Sportprüfungen finden statt, die schriftlichen Teile finden statt und auch die sportpraktischen Teile der Sportprüfungen finden statt. Für den besonderen Fall, dass in einigen wenigen Sportarten wie zum Beispiel Judo oder Handball einzelne Teilprüfungsaufgaben im sportpraktischen Teil aufgrund der Infektionsgefahr nicht durchgeführt werden können, sorgen wir für Ersatz innerhalb der Sportart. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet das jedoch in jedem Fall, dass sie ihr Sportabitur ablegen können wie sie sich es gewünscht hatten.“ Betroffen von der Neuregelung sind rund 750 Prüflinge auf erhöhtem Anforderungsniveau plus weitere Prüflinge auf grundlegendem Niveau, das allerdings dezentral geprüft und daher vorab nicht statistisch erfasst wird.

(Update 26.03.2020)

Schulsenator Rabe: Konkrete Prüfungs-Planungen werden zu Wochenbeginn vorgestellt

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe begrüßt den Beschluss der gestrigen Kultusministerkonferenz, alle Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, zum geplanten Termin oder zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres stattfinden zu lassen – soweit es aus Infektionsschutzgründen zulässig ist.

Wie derzeit in Hessen könnten die Prüfungen auch dann stattfinden, wenn der offizielle Schulbetrieb noch ruht, erklärte Rabe. Eine Absage der Prüfungen zum jetzigen Zeitpunkt sei nicht notwendig. Rabe: „Diese klare Entscheidung liegt auch im Interesse der betroffenen Abiturienten. Es mag kurzfristig attraktiv scheinen, das Abiturzeugnis auch ohne Prüfungen zu bekommen. Langfristig bedeutet es aber für alle Schülerinnen und Schüler, dass sie jahrelang mit dem Makel lebe, nur ein Abitur zweiter Klasse erreicht zu haben. Zudem ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu garantieren, dass ein eingeschränktes Abiturzeugnis ohne die wichtigen Abiturprüfungen überall in Deutschland und Europa genauso wie ein reguläres Abiturzeugnis anerkannt wird.

Der Beschluss berücksichtigt auch, dass es gegenüber den Abiturienten der vorangegangene und Folgejahrgänge schwer zu erklären ist, wenn jetzt ein ganzer Jahrgang ohne die schweren Abschlussprüfungen mit nur 66 Prozent der geforderten Leistungen ein gleichwertiges Abitur bekommt. Das ist auch deshalb problematisch, weil in normalen Jahrgängen in der Regel mehrere Tausend Schülerinnen und Schüler das Abitur nicht bestehen, weil sie in den Abiturprüfungen durchfallen. Hier brauchen wir vergleichbare Maßstäbe über die Jahrgänge hinweg.“

Zugleich wird Hamburg genau wie die anderen Bundesländer berücksichtigen, dass die Abiturprüfungen in diesem Jahr unter schwierigen Bedingungen stattfinden müssten. Diese besondere Situation werde berücksichtigt – und den Schülerinnen und Schülern deshalb weit entgegen gekommen. So wollen die Kultusminister viele Ausweich- und Nachschreibtermine anbieten, die den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Möglichkeiten eröffnen. „Wir werden überdies mit den Lehrkräften vereinbaren, dass die übliche Vorbereitungszeit der Schülerinnen und Schüler für das Abitur verlängert und gut von den Lehrkräften begleitet wird. Die Pläne und genaueren Vorschläge werden jetzt von der Schulbehörde über das Wochenende erarbeitet und zu Wochenbeginn vorgestellt“, so Rabe.

(Update 25.03.2020, 16.15 Uhr)

Kultusministerkonferenz: Prüfungen finden wie geplant statt!

Die Kultusministerkonferenz hat heute folgenden Beschluss gefasst:

  1. Die Kultusministerkonferenz bestärkt ihren Beschluss vom 12. März 2020, wonach die Länder die erreichten Abschlüsse des Schuljahres 2019/20 auf der Basis gemeinsamer Regelungen gegenseitig anerkennen werden.
  2. Sie betont, dass alle Schülerinnen und Schüler keine Nachteile aus der jetzigen Ausnahmesituation haben werden und dass sie noch in diesem Schuljahr ihre Abschlüsse erwerben können.
  3. Die Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, finden zum geplanten bzw. zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres statt, soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist. Schülerinnen und Schüler müssen eine ausreichende Zeit zur Vorbereitung erhalten. Die Prüfungen können auch in geschlossenen Schulen stattfinden, sofern es keine entgegenstehenden Landesregelungen gibt.
  4. Die Länder können ausnahmsweise auf zentrale Elemente aus dem Abituraufgabenpool verzichten und diese durch dezentrale Elemente ersetzen.
  5. Zum heutigen Zeitpunkt stellen die Länder fest, dass eine Absage von Prüfungen nicht notwendig ist. Die Länder stimmen sich eng in der KMK über das weitere Vorgehen ab.

(Update 23.03.2020)

Aktuelle Informationen der Behörde zum Corona-Virus – u.a. neue Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Coronavirus in Hamburg

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder haben gemeinsam mit der Bundeskanzlerin beschlossen, die Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum und zur Vermeidung von persönlichen Kontakten noch einmal zu verschärfen. Von einer generellen Ausgangssperre wurde abgesehen, nachdem festgestellt wurde, dass die beschlossenen Beschränkungen für den Aufenthalt im öffentlichen Raum von den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland weitestgehend eingehalten werden. Um die in Hamburg bereits bestehenden Rege-lungen an die Vorgaben der Leitlinien anzupassen, hat der Senat im Rahmen einer überarbeiteten Allgemeinverfügung neue Regelungen erlassen (www.hamburg.de/allgemeinverfuegungen/).

Auswirkungen der neuen Allgemeinverfügung für die Schulen

Die neue Allgemeinverfügung hat keine Auswirkungen auf die bisherigen Regelungen für die Schulen. Die Notbetreuung im Zeitraum von 8.00 bis 16.00 Uhr wird auch weiterhin angeboten. Aufgrund der schwierigen Lage einzelner Familien und zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge in der Stadt hat der Senat entschieden, dass es an Kitas und Schulen diese Notbetreuung gibt und kein Kind von den Kitas und Schulen abgewiesen wird. Vorerst gibt es deshalb auch keine Zugangskontrollen und keine Zugangskriterien. Die Schulbehörde appelliert in dieser besonderen Situation an die Eltern, ihre Kinder grundsätzlich zu Hause zu betreuen. Das schulische Personal kann weiterhin zur Schule kommen, um die Notbetreuung zu übernehmen oder in den schulischen „Corona-Krisenteams“ das weitere Vorgehen zu organisieren.

Für den Weg zur Schule und nach Hause bedarf es keiner Passierscheine o.Ä. Sollten Lehrkräfte, Eltern oder andere von der Polizei angesprochen werden, reicht die Auskunft, warum man gerade unterwegs ist.

Meldungen an das Corona Postfach nur noch bei Corona-Erkrankungen in Schule

Mit Beginn dieser Woche wird über alle Hamburger Behörden und Dienststellen ein tägliches Lagebild erstellt. Für die Schulen bedeutet dies, dass zweimal in der Woche eine Rogatorabfrage gestellt wird, in der u.a. vermerkt wird, ob und wie viel schulisches Personal sich aufgrund eines Verdachts in Quarantäne befindet und wie viele bestätigte Corona-Erkrankte die Schule zu verzeichnen hat. Damit entfällt die Notwendigkeit, diese Informationen an das Corona-Postfach zu mailen.

Prüfungen
Zentrale Informationen zu den Prüfungen wird die Behörde auch weiterhin in den FAQ der BSB zur Verfügung stellen (www.hamburg.de/bsb/13679646/corona-faqs/).

(Update 21.03.2020, 12.10 Uhr)

COVID-19: Internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland

Internationale Risikogebiete:

  • Ägypten: ganzes Land
  • China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • Iran: ganzes Land
  • Italien: ganzes Land
  • Österreich: Bundesland Tirol
  • Spanien: Madrid
  • Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York
  • Besonders betroffene Gebiete in Deutschland:
    Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Fallzahlen weltweit

Tagesaktuelle Fallzahlen weltweit sind unter www.rki.de und auf den Internetseiten der Weltgesundheitsorganisation abrufbar.

(Update 20.03.2020, 14.00 Uhr)

Aktuelle Eltern-Informationen zum Corona-Virus
Zur weiteren Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus und mit Blick auf die angrenzenden Bundesländer wird in Hamburg die Aussetzung des regulären Schulbetriebs bis zum 19.04.2020 verlängert. Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, wendet sich in einem aktuellen Schreiben erneut an alle Sorgeberechtigten von Schülerinnen und Schülern an katholischen Schulen in Hamburg, um folgende Aspekte zu verdeutlichen:

  • Die bestehenden Regelungen für die Notbetreuung von Schülerinnen und Schülern bis 14 Jahre sowie in Ausnahmefällen für ältere Jugendliche mit speziellem sonderpädagogischem Förderbedarf im Zeitraum von 8.00 bis 16.00 Uhr bleiben bestehen. Die Notbetreuung ist ausschließlich für Kinder von Eltern gedacht, die aus familiären oder besonderen beruflichen Gründen unbedingt darauf angewiesen sind, bspw. weil sie in einem Beruf der sogenannten Daseinsvorsorge tätig sind. Alle Sorgeberechtigten sind daher ausdrücklich und dringlichst gebeten, ihre Kinder auch weiterhin nur in Notfällen zur Schule zu schicken.
  • Der Abteilung Schule und Hochschule sind die vielen dringlichen Fragen, die sich bei den Sorgeberechtigten hinsichtlich anstehender Prüfungen der Schülerinnen und Schüler derzeit stellen, sehr bewusst. Sobald wir als Schulträger von der Behörde für Schule und Berufsbildung konkrete Maßgaben zu diesem Themenbereich erhalten, werden diese umgehend kommuniziert.
  • Viele große Herausforderungen sind in diesen Tagen an ganz vielen Stellen zu meistern. Egal ob im beruflichen oder im privaten Umfeld – manch eine/r stößt dabei eventuell an die eigenen Grenzen. Deswegen bietet die Abteilung Schule und Hochschule ab sofort allen Eltern sowie Schülerinnen und Schülern, die den Wunsch nach seelsorglicher Begleitung verspüren, eine Gesprächsmöglichkeit. Pfarrer Johannes Pricker, Barbara Viehoff und Martina Scheidle stehen vormittags bzw. nachmittags und abends für Anrufe (und natürlich auch für Mails) zur Verfügung:
    täglich vormittags zwischen 9.30 Uhr und 12.00 Uhr:
    Barbara Viehoff, Telefon: (0 40) 37 86 36 – 46
    Mail: viehoff@erzbistum-hamburg.de
    Martina Scheidle, Telefon: (0 40) 37 8636 – 47
    Mail: scheidle@erzbistum-hamburg.de
    täglich ab 17.00 Uhr:
    Pfarrer Johannes Pricker, Telefon: (0 40) 32 52 96 76
    Mail: johannespricker@arcor.de
    Weitere Angebote wird es in den kommenden Tagen ggf. auch durch die Beauftragten für Schulseelsorge an Ihrem Standort geben.
  • Hinsichtlich aller Fragen rund um das Corona-Virus und die notwendigen Handlungsschritte steht die Abteilung Schule und Hochschule im stetigen Austausch mit allen Schulleitungen. Täglich kommt in der Abteilung Schule und Hochschule ein Krisenstab zusammen, um Lageeinschätzungen vorzunehmen, Unterstützungen zu organisieren und weitere Maßgaben für das Krisenmanagement zu entwickeln.
  • Wichtige Neuigkeiten, konkrete Handlungsanweisungen, behördliche Informationen und interessante Tipps werden stets auch zeitnah auf unserer Homepage www.kseh.de sowie auf FACEBOOK kommuniziert.

Die Abteilung Schule und Hochschule dankt allen Sorgeberechtigten sehr herzlich für ihr Verständnis, das große Engagement und den gemeinsamen Willen, das Bestmögliche aus dieser Situation zu machen und zugleich die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, der Familien sowie der Beschäftigten zu schützen. Dieser Dank gilt insbesondere auch den Leitungen sowie den Kolleginnen und Kollegen in den Schulen – vor allem den Mitgliedern der schulischen Krisenteams, die derzeit mit einem ungeheuren Einsatz das Krisenmanagement bewältigen.

Gemeinsam werden wir diese kritische Zeit erfolgreich bewältigen!

(Update 19.03.2020, 13.40 Uhr)

Behörde für Schule und Berufsbildung:
Regulärer Betrieb der Schulen und Kitas bleibt bis zum 19. April 2020 ausgesetzt – Notbetreuung weiterhin gewährleistet

Zur weiteren Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus haben Schulbehörde und Sozialbehörde beschlossen, den regulären Betrieb der Hamburger Schulen, der Kitas und der Kindertagespflege auch weiterhin auszusetzen. Dies ist bis zum 19. April 2020 der Fall. Eine Notbetreuung ist weiterhin gewährleistet. Darüber hinaus gilt nach wie vor, dass Rückkehrern aus Risikogebieten das Betreten einer Kita, einer Kindertagespflege oder einer Schule auch ohne Symptome für 14 Tage nach Rückkehr untersagt ist.

Notbetreuung an Hamburgs Schulen

Die Schulbehörde appelliert in dieser besonderen Situation an die Eltern, ihre Kinder grundsätzlich zu Hause zu betreuen und nur in Notfällen zur Schule zu schicken. Auf eine Betreuung bei den Großeltern oder anderen Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Eltern im Interesse des Schutzes dieser Personen verzichten. Für Eltern, die unbedingt auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, bieten die Schulen in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr eine Notbetreuung für Kinder bis zur Altersgrenze von 14 Jahren an. Vorerst können alle Eltern, die aus familiären Gründen darauf angewiesen sind, diese Notbetreuung in Anspruch nehmen.

(Update 18.03.2020, 14:00 Uhr)

Zum Schutz Ihrer Gesundheit und zur Unterstützung der staatlichen Eindämmungsstrategie gegen das Corona-Virus finden Sie nachfolgend eine aktualisierte Übersicht der Informations- und Notrufnummern:

Informationen zum Coronavirus / Ansprechpartner:

Hotline Stadt Hamburg:
(0 40) 42 828 – 4000

Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums:
(0 30) 346 465 100

Verdacht auf Infektion / begründete Symptome:

Arztruf: 116 117

Unabhängige Patientenberatung Deutschland:
(0 800) 011 7722

Bezirksämter / Fachämter Gesundheit

Bezirksamt Hamburg-Mitte
Fachamt Gesundheit
Caffamacherreihe 1-3
20355 Hamburg
Telefon: 428 54 – 4662 / – 4688 / – 2542 / – 4643 / – 2344 / – 2551 / – 4644
Telefon Zentrale: 428 54 -0
Fax: 4279 01024
E-Mail: infektionsschutz@hamburg-mitte.hamburg.de

Bezirksamt Altona
Fachamt Gesundheit
Bahrenfelder Straße 254 – 260
22765 Hamburg
Telefon: 428 11 – 1659
Telefon Zentrale: 428 11 -0
Fax: 4279 02055
E-Mail: infektionsschutz@altona.hamburg.de

Bezirksamt Eimsbüttel
Fachamt Gesundheit
Grindelberg 62 – 66
20144 Hamburg
Telefon: 428 01 – 3400 / – 3401
Telefon Zentrale: 428 01 -0
Fax: 4279 03371
E-Mail: infektionsschutz@eimsbuettel.hamburg.de

Bezirksamt Hamburg-Nord
Fachamt Gesundheit
Eppendorfer Landstraße 59
20249 Hamburg
Telefon: 428 04 – 2675 / – 2679 / – 2920
Telefon Zentrale: 428 04 -0
Fax: 4279 04008
E-Mail: infektionsschutz@hamburg-nord.hamburg.de

Bezirksamt Wandsbek
Fachamt Gesundheit
Robert-Schuman-Brücke 8
22041 Hamburg
Telefon: 428 81 – 3686
Telefon Zentrale: 428 81 -0
Fax: 4279 05499
E-Mail: infektionsschutz@wandsbek.hamburg.de

Bezirksamt Bergedorf
Fachamt Gesundheit
Herzog-Carl-Friedrich-Platz 1
21031 Hamburg
Telefon: 428 91 – 2216 / – 2325 / – 2220
Telefon Zentrale: 428 91 -0
Fax: 4279 06019
E-Mail: infektionsschutz@bergedorf.hamburg.de

Bezirksamt Harburg
Fachamt Gesundheit
Harburger Rathauspassage 2
21073 Hamburg
Telefon: 428 71 – 2322 / – 2140
Telefon Zentrale: 428 71 -0
Fax: 4279 07200
E-Mail: infektionsschutz@harburg.hamburg.de

(Update 15.03.2020, 14:00 Uhr)

+++ Hamburger Gesundheitsbehörde hat ganz Österreich und die Schweiz zu Risikogebieten erklärt! +++

Grundsätzlich gilt, dass keine Person (weder Lehrkräfte, Schulbeschäftigte noch Schülerinnen und Schüler) eine Schule betreten darf, die in den letzten 14 Tagen aus einem Risikogebiet ausgereist ist. Diese Personen begeben sich ab dem Zeitpunkt ihrer Rückkehr ausnahmslos 14 Tage lang in häusliche Quarantäne. Bitte berücksichtigen Sie, dass zu den vom Robert-Koch-Institut definierten Corona-Risikogebieten Italien, Iran, das Bundesland Tirol, Madrid, die Region Grand Est in Frankreich (u.a. Elsaß-Lothringen), China (Provinz Hubei inkl. Stadt Wuhan) und Südkorea (Provinz Gyeongsangbukdo) zählen.

Zusätzlich hat die Hamburger Gesundheitsbehörde jetzt auch Österreich und die Schweiz zu Risikogebieten erklärt. Lehrkräfte, die aus den vom Robert-Koch-Institutengenannten Corona-Risikogebieten sowie aus Österreich oder der Schweiz zurückgekehrt sind, begeben sich zunächst in die häusliche Isolation und kontaktieren umgehend, spätestens Montag, 16.03.2020, die Schulleitung bzw. ihre Stellvertretung. Die häusliche Isolation dauert 14 Tage ab dem Zeitpunkt der Reiserückkehr.

(Update 15.03.2020, 14.00 Uhr)

+++ Update internationale Risikogebiete Robert Koch Institut: USA – Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York +++

Internationale Risikogebiete:

  • Italien
  • Iran
  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • In Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • In Österreich: Bundesland Tirol
  • In Spanien: Madrid
  • In USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

(Update 13.03.2020, 20.15 Uhr)

+++ Update des Robert-Koch-Institutes: Tirol in Österreich und Madrid in Spanien wurden jetzt auch zu Risikogebieten erklärt!
Rückkehrer aus diesen Gebieten: 14 Tage seit Abreise zuhause bleiben! +++

Risikogebiete:

  • Italien
  • Iran
  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • In Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • In Österreich: Bundesland Tirol
  • In Spanien: Madrid

Update 13.03.2020 (14.40 Uhr)

Schulsenator stellt Notfallplan für die nächsten 14 Tage vor
13. März 2020 14:30 Uhr (Quelle: hamburg.de)

Aufgrund der erheblichen Zunahme der Corona-Erkrankungen in Deutschland hat der Hamburger Senat heute entschieden, die am Sonntag endenden Hamburger Frühjahrsferien vorläufig um zwei Wochen bis zum 29. März 2020 zu verlängern und den regulären Schulbetrieb für Schülerinnen und Schüler in den nächsten 14 Tagen ruhen zu lassen. An allen Schulen findet in dieser Zeit eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre statt. Die Lehrkräfte organisieren in dieser Zeit Lernangebote, die die Schülerinnen und Schüler zu Hause bearbeiten sollen. Zudem kommunizieren sie über E-Mail, Telefon oder andere digitale Kanäle regelmäßig mit ihren Schülerinnen und Schülern. Um die Abschlussprüfungen, insbesondere das Abitur, nicht zu gefährden, finden alle Prüfungen wie geplant statt. Zusätzlich werden zur Sicherheit weitere Nachschreibetermine angeboten. Der Krisenstab der Schulbehörde wird in Zusammenarbeit mit den Schulen in den nächsten Tagen viele offene Fragen klären und die Schulleitungen sowie die Eltern täglich über die Homepage der Schulbehörde informieren.

Schulsenator Ties Rabe: „Wir stehen vor einer besonderen Situation, für die es kein Beispiel gibt und die uns täglich vor neue und sich ständig ändernde Herausforderungen stellt. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehen, wie sich die Infektionen in Deutschland und Hamburg entwickeln werden und welche Maßnahmen noch folgen müssen. Deshalb wird der Krisenstab der Schulbehörde wie bereits in den vergangenen zwei Wochen jeden Tag zusammentreten und die anstehenden Aufgaben und Probleme klären. Über tägliche Newsletter werden wir die Eltern und die Schulöffentlichkeit sowie die Schulleitungen zeitnah über alle Maßnahmen und Veränderungen informieren. In dieser sehr ungewöhnlichen Lage setzen wir auf Transparenz und auf die Eigeninitiative aller Beteiligten.“

Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, werden darüber hinaus bis zum 30. April alle besonderen Schulaktivitäten wie Feste, Aufführungen, Klassenreisen, Ausflüge und Sportveranstaltungen abgesagt. Schulinterne Konferenzen können wenn notwendig stattfinden, sind aber hinsichtlich ihrer Zahl, Dauer und Teilnehmergröße auf ein Minimum zu begrenzen. Darüber hinaus werden sämtliche Reisen von Schulbeschäftigten oder Schülerinnen und Schülern ins Ausland bis zum Ende des Schuljahres abgesagt.

Alle Schulen mit Ausnahme der Berufsschulen organisieren vor- und nachmittags eine Notbetreuung für Kinder bis 14 Jahre sowie für die kleine Gruppe älterer Jugendlicher mit speziellem sonderpädagogischem Förderbedarf. Auch die Schülerbeförderung findet vorläufig weiter statt. Vorerst können alle Eltern, die aus familiären Gründen darauf angewiesen sind, diese Notbetreuung in Anspruch nehmen. Die Schulbehörde appelliert jedoch an die Eltern, ihre Kinder nur in Notfällen zur Schule zu schicken. Und natürlich nur dann, wenn die Kinder gesund sind und nicht aus einem Risikogebiet in den letzten 14 Tagen zurückgekehrt sind. Die Betreuung wird von den gleichen Kräften und Einrichtungen gesichert, die auch im Normalfall zur jeweiligen Zeit in der Schule arbeiten: vormittags wie bisher die Lehrkräfte sowie das pädagogisch-therapeutische Fachpersonal, nachmittags je nach Schule entweder GBS-Träger oder das Schulpersonal. Bei der Betreuung achten alle Betreuer auf kleine Gruppen und die Einhaltung der Hygienevorschriften, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

Lehrkräfte und Beschäftigte der Schule, die aus einem Risikogebiet nach der Definition des Robert-Koch-Institutes zurückkehren, dürfen die Schule 14 Tage lang nicht betreten. Alle anderen beginnen am Montag planmäßig ihren Dienst in der Schule. Sie bauen dort verlässliche digitale und mediale Informationsketten und Informationssysteme untereinander und zu ihren Schülerinnen und Schülern zu Hause auf und übermitteln diesen die Lernangebote und Lernaufträge für die nächsten Tage. Die Schulleitungen klären in den nächsten drei Tagen aufgrund der Inanspruchnahme der Betreuungsangebote, welche und wie viele Lehrkräfte und Pädagogen zur Aufrechterhaltung der Betreuungsangebote in den Schulen arbeiten und welche und wie viele Lehrkräfte und Pädagogen Home Office machen. Ziel ist es, dass möglichst viele schulische Beschäftigte zu Hause arbeiten.

Auch in den Berufsschulen ruht der Unterrichtsbetrieb. Die Auszubildenden sollen in ihrer Schulzeit stattdessen wenn möglich in ihren Ausbildungsbetrieben arbeiten. Das gilt insbesondere für Auszubildende der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege. In den nächsten Tagen klären die Berufsschulen zusammen mit den Auszubildenden und den Betrieben den weiteren Prozess.
Alle Abschlussprüfungen an den allgemeinbildenden und den berufsbildenden Schulen finden voraussichtlich ohne Einschränkung an den bereits festgesetzten Terminen statt. Die Schulbehörde organisiert in den nächsten Tagen in Zusammenarbeit mit den Schulen große Prüfungsräume, die gewährleisten, dass ein ausreichendender Sicherheitsabstand zwischen den Prüfungsbeteiligten eingehalten wird. Darüber hinaus werden zusätzliche Nachschreibetermine und Prüfungsaufgaben für den Fall organisiert, dass die bisherigen Prüfungstermine nicht ausreichen.

Die Kultusministerkonferenz hat in diesem Zusammenhang beschlossen, dass alle Bundesländer die eventuell auch unter ungewöhnlichen Bedingungen entstandenen Schulabschlüsse in jedem Fall gegenseitig anzuerkennen. Die Wissenschaftsministerien sowie Universitäten und Fachhochschulen sind gebeten, die Zulassungszeiten so zu strecken, dass auch Studienbewerberinnen und -bewerber mit verspätet erlangten Abiturzeugnissen noch aufgenommen werden können.

Update 13.03.2020 (11.55 Uhr)

Schulschließungen in den Bundesländern

+ + + + In mehreren deutschen Bundesländern hat es bereits eine Entscheidung zur Schließung von Schulen und Kitas gegeben. In Berlin (stufenweise, zunächst die Oberstufenzentren), Bayern, Bremen, im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen werden ab Montag, 16. März 2020, alle Einrichtungen geschlossen. In Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hamburg stehen Entscheidungen unmittelbar bevor. Das Erzbistum Hamburg steht als Schulträger im Austausch mit der Hamburger Schulbehörde, die sich am Nachmittag äußern will. + + + +

Übersicht Kontaktdaten der bezirklichen Gesundheitsämter

Bezirksamt Hamburg-Mitte – Fachamt Gesundheit
Caffamacherreihe 1-3
20355 Hamburg
Telefon: 428 54 – 2542 / – 4643 / – 2344 / – 2551 / – 4644
Fax: 4279 01024
E-Mail: infektionsschutz@hamburg-mitte.hamburg.de

Bezirksamt Altona – Fachamt Gesundheit
Bahrenfelder Straße 254 – 260
22765 Hamburg
Telefon: 428 11 – 1659
Fax: 4279 02055
E-Mail: infektionsschutz@altona.hamburg.de

Bezirksamt Eimsbüttel – Fachamt Gesundheit
Grindelberg 62 – 66
20144 Hamburg
Telefon: 428 01 – 3400 / – 3401
Fax: 4279 03371
E-Mail: infektionsschutz@eimsbuettel.hamburg.de

Bezirksamt Hamburg-Nord – Fachamt Gesundheit
Eppendorfer Landstraße 59
20249 Hamburg
Telefon: 428 04 – 2675 / – 2679 / – 2920
Fax: 4279 04008
E-Mail: infektionsschutz@hamburg-nord.hamburg.de

Bezirksamt Wandsbek – Fachamt Gesundheit
Robert-Schuman-Brücke 8
22041 Hamburg
Telefon: 428 81 – 3686
Fax: 4279 05499
E-Mail: infektionsschutz@wandsbek.hamburg.de

Bezirksamt Bergedorf – Fachamt Gesundheit
Herzog-Carl-Friedrich-Platz 1
21031 Hamburg
Telefon: 428 91 – 2216 / – 2325 / – 2220
Fax: 4279 06019
E-Mail: infektionsschutz@bergedorf.hamburg.de

Bezirksamt Harburg – Fachamt Gesundheit
Harburger Rathauspassage 2
21073 Hamburg
Telefon: 428 71 – 2322 / – 2140
Fax: 4279 07200
E-Mail: infektionsschutz@harburg.hamburg.de

Update 12.03.2020 (12.00 Uhr)

Katholische Schulen in Hamburg –
Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Ausbreitung in Deutschland und Europa ist es unsere vorrangige Aufgabe als Schulträger, die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und der Beschäftigten zu schützen und unseren Beitrag zur staatlichen Eindämmungsstrategie des Coronavirus zu leisten.
Daher haben wir in der Abteilung Schule und Hochschule einen Krisenstab eingerichtet, der in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Fachstellen steht.

Aus Für- und Vorsorgepflicht hat das Erzbistum Hamburg konsequente Handlungsanweisungen – zunächst bis Ende April 2020 – erlassen und sie an Schulleitungen und Familien kommuniziert. 
Zu den wichtigsten Anweisungen zählen u.a.:

Rückkehr aus Risikogebieten (Mitarbeiter_innen)
Beschäftigte, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus Gebieten zurückgekehrt sind, die innerhalb der 14 Tage nach der Rückkehr als Risikogebiet eingestuft wurden, melden sich – unabhängig von Symptomen – vor Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit telefonisch bei der jeweiligen Schulleitung. Es gilt der Grundsatz, dass diese Personen bis 14 Tage nach Verlassen des Risikogebietes nicht an den Arbeitsplatz zurückkehren. Denn die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen dem Kontakt und der Erkrankung, dauert bis zu 14 Tage.

Rückkehr aus Risikogebieten (Schüler_innen)
Schülerinnen und Schüler, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus Gebieten zurückgekehrt sind, die innerhalb der 14 Tage nach der Rückkehr als Risikogebiete eingestuft wurden, melden sich – unabhängig von Symptomen – vor Rückkehr an die Schule telefonisch im Schulsekretariat. Es gilt auch hier der Grundsatz, dass diese Personen bis 14 Tage nach Verlassen des Risikogebietes – aufgrund der Inkubationszeit – nicht an die Schule zurückkehren. Kinder sind von den Symptomen von Covid-19 nach aktueller Kenntnis zwar praktisch nicht betroffen. Aber: Kinder könnten Virusträger sein. 
Die Schulleitung stellt diese Schüler_innen in Vertretung des Schulträgers für die o.a. Zeit vom Schulbesuch frei.

Verhaltensregel bei Verdachtsfällen
Zeigen Beschäftigte oder Schüler_innen Krankheitssymptome, die den Corona-Symptomen ähneln, so ist eine umgehende Information der Schulleitung an das zuständige bezirkliche Gesundheitsamt, an die Schulaufsicht und an den Schulträger vorgesehen.

Präventive Schulschließungen
Über die Anordnung einer teilweisen oder vollständigen Schließung sowie Wiedereröffnung einer Schule inklusive der dort bestehenden Betreuungsangebote entscheidet das jeweils zuständige bezirkliche Gesundheitsamt.

Einhaltung von Hygienemaßnahmen
Zum Schutz vor Infektionen werden alle Beschäftigten sowie Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Unterrichts am 16. März auf die Einhaltung persönlicher Hygienemaßnahmen (u.a. regelmäßiges und richtiges Händewaschen, mind. 20 Sekunden, auch zwischen den Fingern, insbesondere vor dem Verzehr von Speisen), die allgemeine Husten- und Niesetikette (Wegdrehen, in die Armbeuge) und den Verzicht auf persönliche Körperberührungen (Händeschütteln, selbst ins Gesicht fassen) hingewiesen. 
Plakataushänge mit den wichtigsten Hygienetipps unterstützen diese Bemühungen.
Als Schulträger haben wir zusätzliche Reinigungstätigkeiten beauftragt und Desinfektionsmittel bestellt, um die Hygienesituation an den Schulen weiter zu verbessern.

Verbot von Reisen in Risikogebiete
Bis auf Weiteres gilt ein generelles Verbot für Klassen- und Studienreisen, Schüleraustausche bzw. Dienstreisen in die vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Risikogebiete. Nach derzeitigem Stand (11.03.2020) sind dies Italien und Iran, in Frankreich die Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) sowie Provinzen in China und Südkorea. In Deutschland gilt das Verbot für den Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) als besonders betroffenes Gebiet. Sie können die aktuellen Risikogebiete auf der Homepage des RKI www.rki.de einsehen. Auch der Transit über diese Gebiete ist untersagt.

Reisen in Nicht-Risikogebiete
Grundsätzlich werden alle ein- und mehrtägigen Klassen-, Studien- oder Dienstreisen – auch in sogenannte „Nicht-Risikogebiete“ – ins In- und Ausland hinsichtlich ihrer Notwendigkeit überprüft. Sie bedürfen (zunächst bis Ende April 2020) einer vorherigen Abstimmung mit und Zustimmung des Schulträgers.

Absage aller schulischen Veranstaltungen mit mehr als 30 Teilnehmenden
Im März und April sind alle schulischen Veranstaltungen wie Feiern, Sportfeste, Konzerte oder Theaterstücke mit mehr als 30 Teilnehmenden abzusagen.

Prüfungen
Mit Blick auf die Gefährdung von Prüfungen (mündlich und schriftlich) sind die konkreten Richtlinien der Behörde für Schule und Berufsbildung abzuwarten. Diese werden anschließend zeitnah kommuniziert.

WEITERE INFOS:
Weitere Informationen und Antworten zu den wichtigsten Fragen finden Sie auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes und auf der Homepage der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz unter www.hamburg.de.

Wichtige Hotlines:
Hamburger Hotline zum Corona-Virus (Information):
Telefon 040 – 428 284 000
Hamburger Arztruf (bei Krankheitssymptomen):
Telefon 116117

11.03.2020 (14.00 Uhr)

Die Abteilung Schule und Hochschule des Erzbistums Hamburg wird sich – als zuständiger Schulträger der katholischen Schulen in der Hansestadt – bis Ende dieser Woche mit einem Schreiben und konkreten Handlungsanweisungen an alle Beschäftigten sowie Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler wenden, um den Schutz aller Beteiligten bestmöglich zu gewährleisten. Alle Maßnahmen dienen der Für- und Vorsorge. Ein eigener Krisenstab der Abteilung Schule und Hochschule bearbeitet die Fragen und steht im Austausch mit den Behörden und Fachstellen.

Informationen und Antworten zu den wichtigsten Fragen finden Sie auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes: www.rki.de

Hier geht´s zu den „Dringenden Empfehlungen für Einreisende und Rückkehrer aus Risikoregionen“ der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.

Nachfolgend haben wir einige aktuelle Informationen (10.03.2020) der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz für Sie zusammengestellt:

  • Gesundheitsbehörde legt Empfehlungen für Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus Risikogebieten fest – Allgemeinverfügung für den Schul- und Kita-Bereich
    Schülerinnen und Schüler inkl. Ganztag/GBS sowie in einer Kita oder in der Kindertagespflege betreute Kinder, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, nehmen – unabhängig von Symptomen – nicht am Schulbetrieb teil bzw. besuchen keine Kita, vermeiden unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause (die 14 Tage sind ab dem Zeitpunkt des Verlassens des Risikogebietes zu zählen).
    Die Gesundheitsbehörde empfiehlt dringend, dass sich Rückkehrerinnen und Rückkehrer von einem Aufenthalt in einer vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet eingestuften Region grundsätzlich nach Reiserückkehr 14 Tage in eine freiwillige häusliche Isolation begeben. Beim Auftreten von typischen Erkältungssymptomen sollten sie sich telefonisch unter 116117 (Arztruf) beraten lassen und auf ärztliches Anraten eine diagnostische Abklärung vornehmen lassen.
    Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen wird grundsätzlich empfohlen, vor Dienstantritt telefonisch mit ihrem Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen und etwaige Schritte abzusprechen.
    Bei Reisenden aus den vom RKI ausgewiesenen Risikogebieten, die in einem sensiblen Versorgungs- oder Infrastrukturbereich tätig sind (z. B. Erziehungswesen), kann im Rahmen der Risikoabwägung zwischen der Ansteckungsgefahr und der notwendigen Tätigkeitsaufnahme eine Verkürzung der Karenzzeit nach negativer Testung erfolgen.

 

  • Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu Italien
    Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für Italien verschärft. Es rät von nicht erforderlichen Reisen auch in die Region Südtirol ab. Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt gegeben. Aktuelle Informationen zu der Sicherheitssituation in einzelnen betroffenen Ländern sind auf den Länderseiten des Auswärtigen Amtes einzusehen: www.auswaertiges-amt.de. Eine Übersicht zu den Risikogebieten ist auf der Seite des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de zu finden.

 

  • Allgemeine Verhaltensregeln
    Die Hamburger Gesundheitsbehörde rät weiterhin dazu, besonnen zu bleiben und sich an die Hinweise der Gesundheitsbehörde und des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu halten. Die Behörde rät zudem, regelmäßig sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge) zu achten und genügend Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In begründeten Fällen mit entsprechenden Symptomen und Verbindung zu Risikogebieten rät die Behörde, nicht direkt eine Praxis oder Klinik aufzusuchen, sondern telefonisch den Hausarzt oder den Arztruf 116117 zu kontaktieren.
    Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.

 

  • Internetseite der Gesundheitsbehörde mit Informationen über das Coronavirus
    Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) hat eine übersichtliche Internetseite mit allen wichtigen Informationen rund um das Thema Coronavirus in Hamburg eingerichtet. Sie ist ab sofort unter www.hamburg.de abrufbar. Neben aktuellen Informationen zu bestätigten Fällen in Hamburg, Hygienetipps, Antworten auf häufig gestellte Fragen und Reiseempfehlungen gibt die Seite auch einen Überblick über Verhaltensmaßnahmen und Meldewege sowie Ansprechpartner, Kontaktadressen und externe Links.

 

  • Hotline zum Corona-Virus 040 428 284 000
    Zusätzlich zu der bekannten Rufnummer 116117 wurde von der Stadt aufgrund der veränderten Situation bereits vergangene Woche eine zusätzliche Hotline unter 040 428 284 000 eingerichtet, diese ist nunmehr 24 Stunden an 7 Tagen erreichbar.
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