24.03.2021

Ein Jahr Bildung in der digitalisierten Welt

 

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen, liebe Kolleg*innen, liebe Interessierte,

seit einem Jahr begleite ich die katholischen Schulen in Hamburg bei der Weiterentwicklung in der digitalisierten Welt. Zeit für einen Rück- und Ausblick.

Wir haben in Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung viel erreicht. 16 Schulen haben haben das Organisations- und Kommunikationssystem IServ für die Durchführung von Unterricht erhalten und 1000 mobile Endgeräte wurden für den Verleih an Schüler*innen angeschafft. Mit der Bereitstellung von Microsoft 365 für alle Kolleg*innen steht nun ein gutes Kommunikationssystem und eine Arbeitsumgebung zur Verfügung. Die Kolleg*innen können innerhalb des eigenen Kollegiums, aber auch schulübergreifend in einen schnellen und unkomplizierten Austausch kommen, auch aus der Distanz, die wir alle seit einem Jahr erleben.

Doch nicht die Anschaffung, sondern vor allem die Anwendung und Nutzung der neuen Werkzeuge ist ein wichtiger Schwerpunkt meiner Arbeit. In wöchentlichen Mediensprechstunden, vielen Fortbildungen vor Ort und in Webinaren habe ich den Kolleg*innen Themen wie den Einsatz von IServ, Erstellen von Erklärvideos und Tipps und Tricks für Videokonferenzen näher gebracht.
Parallel habe ich versucht in Gesprächen mit der IT und Dienstleistern immer wieder den Fokus von der Technik zurück zu Nutzungsmöglichkeiten und didaktisch sinnvollem Einsatz zu lenken, die meiner Meinung nach immer die Grundlage für Entscheidungen sein müssen.
Auf Grundlage des von mir erstellten Rahmenmedienkonzeptes wurden die bisherigen Medienbildungskonzepte an den Schulen überarbeitet und damit die Mittel aus dem Digitalpakt beantragt. Ich war hierfür im engen Austausch mit den Fachleitungen neue Medien der Schulen.

Voraussichtlich werde ich die ASH zum Sommer wieder verlassen und zurück an eine Schule gehen, um dort vor Ort Kolleg*innen und Schüler*innen medial zu unterstützen, zu fördern und zu begleiten. Meine Erfahrungen werde ich auch weiterhin unseren Schulen in Fortbildungen anbieten.

Das letzte Jahr war herausfordernd und intensiv, aber im Rückblick für mich durchaus zufriedenstellend, dass mein Thema der letzten Jahre einen deutlichen Schub bekommen hat. Ich freue mich auf weiteren Austausch und ein weiteres gemeinsames Gestalten einer zeitgemäßen Bildung in der digitalisierten Welt.

Alexander Tscheulin

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